Numerus Clausus, Medizinertest EMS-TMS, MedAT-H und MedAT-Z


Pressemitteilungen

Anmeldefristen für EMS, MedAT und TMS nicht versäumen!

Testtermine:

1. TMS Deutschland

Der Test für Medizinische Studiengänge 2017 (TMS-Deutschland) findet am Samstag, dem 06. Mai 2017 statt. Die Anmeldefrist beginnt am 1. Dezember 2016 und endet am 15. Januar 2017. D.h. spätere Anmeldungen zum TMS Medizinertest können nicht berücksichtigt werden. Die Teilnahmegebühr beträgt € 73,-. Zahlungsfristende ist der 21. Januar 2017.

Die Anmeldung zum Medizinertest TMS erfolgt online über die Seite tms-info.org.

Auf dieser Seite können Sie sich auch die Testinfo des Testveranstalters herunterladen. Ab Mitte November 2016 finden Sie dort alle Informationen zum TMS 2017
(alle Angaben ohne Gewähr!).

Teilnahmevoraussetzung:

  • Besitz der allgemeinen, besonderen oder fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung (Alt-Abiturienten) oder Erwerb dieser vor Ablauf der Bewerbungsfrist zum Wintersemester 2016/17 bzw. Sommersemester 2017
  • Zahlung einer Teilnahmegebühr in Höhe von 73,- € bis zum 21. Januar 2017
  • deutsche Staatsangehörigkeit, Ausländer aus der EU oder aus dem EU-Wirtschaftsraum, Nicht-EU-Ausländer, die ihre Hochschulzulassungsberechtigung an einem deutschen Gymnasium erworben haben
  • form- und fristgerechte Anmeldung
  • erste Teilnahme in Deutschland

2. EMS Schweiz

Der Eignungstest für das Medizinstudium (EMS Schweiz bzw. Numerus Clausus) findet voraussichtlich am Freitag, dem 7. Juli 2017 statt. Wer ein Medizinstudium in der Schweiz im September 2016 beginnen will, muss sich von ca. Mitte November 2016 bis 15. Februar 2017 bei der CRUS anmelden. Die Voranmeldung für den Numerus Clausus Medizinstudium EMS in der Schweiz erfolgt über ein Online-Formular auf den Seiten Anmeldung zum EMS-CH.

3. MedAT Österreich

BewerberInnen, die im Herbst 2017 das Studium der Humanmedizin oder Zahnmedizin in Graz, Innsbruck oder Wien beginnen wollen, werden voraussichtlich am Freitag, dem 7. Juli 2017 (Angabe ohne Gewähr!) den**** Aufnahmetest MedAT-H bzw. MedAT-Z absolvieren, der für die Studien relevantes Wissen und kognitive Fähigkeiten abfragt. Online-Anmeldung zum Test in Österreich ist voraussichtlich vom 01.- 31. März. Sie erhalten dann Informationen über Testinhalte und Testablauf. Kostenbeteiligung von 115(?) Euro muß im Zeitraum 01. bis 31. März eingezahlt werden. Der Test selbst findet am 7. Juli 2017 zeitgleich in Wien, Graz und Innsbruck statt und wird den ganzen Tag über dauern.


Einzigartiger Lehrgang zum EMS-Untertest "Planen und Organisieren" auf dem Markt

Am 05. Januar 2015 stellte das IFT Institut für Testforschung ein neues und bisher einzigartiges Trainingsbuch zu dem schwierigen Untertest "Planen und Organisieren" vor. Vergleichbares Übungsmaterial war bislang in den Buchhandlungen nicht vertreten. Dies hatte einen einfachen Grund: Die Erstellung von originalgetreuen Testaufgaben zu "Planen und Organisieren" gestaltet sich extrem schwierig, sehr zeitaufwändig und nicht zuletzt extrem teuer. Eine einzige Aufgabe kostet in der Entwicklung rund 2000 Schweizer Franken. Kein gutes Geschäft für den Herausgeber und Verleger wenn es ihm ausschließlich um die Realisation von Gewinnen geht. Das nun in den Handel gegebene Buch beinhaltet 10 vollständige Testaufgaben mit ausführlichen Lösungsbeschreibungen, natürlich eine detailierte Anweisung für das Herangehen an diesen Aufgabentyp und hat somit Herstellungskosten von rund 28.000 Schweizer Franken verschlungen. Angeboten wird das Buch, ursprünglich eigentlich als exklusives Übungsmaterial für Meditrain-Trainingsseminare gedacht, zum Preis von 49 CHF (ca. 5 CHF für 1 Testaufgabe sowie ausführlichem Lösungsweg) und ist auschließlich über den MTK-Verlag (Meditrain-Verlag) in Köln bzw. größere Schweizer Buchhandlungen zu beziehen. Nach Einspielen der Herstellungskosten ist beabsichtigt, das Buch wieder aus dem öffentlichen Handel zu nehmen und nur noch als exklusives Trainingsmaterial in den Testvorbereitungsseminaren von Meditrain zu verwenden. Damit sollen den Kursteilnehmern deutliche Vorteile in dem Untertest "Planen und Organisieren" gesichert werden.

Das Trainingsbuch wird somit nur kurzfristig den jährlich rund 4000 EMS-Testkandidaten zum Erwerb angeboten. Wer kann, der sollte beherzt zugreifen: Nur 700 Exemplare gelangen in die Öffentlichkeit!


Am 18.12.2012 wurden von der Universität Wien die neuen Aufnahmeverfahren für das Medizin- bzw. Zahnmedizinstudium in Österreich vorgestellt.

Die neu geschaffenen Tests werden schriftlich durchgeführt und am 5. Juli 2013 in Wien, Graz und Innsbruck stattfinden. Bei KandidatInnen für das Diplomstudium Humanmedizin wird relevantes Wissen 40 Prozent zum Testergebnis beitragen, Textverständnis macht 10 Prozent und kognitive Fähigkeiten machen 50 Prozent aus. Anwärter auf das Studium der Zahnmedizin absolvieren anstatt des Textverständnisteiles Aufgaben zu praktisch-manuellen Fertigkeiten (Gewichtung 22,5 Prozent). Auch der Test für kognitive Fähigkeiten ist kürzer (Gewichtung 37,5 Prozent).

Der Wissensteil des Tests basiert auf dem bisherigen Auswahlverfahren der MedUni Graz und enthält Fragen aus Biologie, Chemie, Physik und Mathematik auf Maturaniveau. Die Tests auf kognitive Fähigkeiten prüfen logisches Denken, visuoanalytische und visuokonstruktive Fähigkeiten, mathematisches Denken sowie Gedächtnis. Das neue Testdesign greift auch auf bewährte Elemente der bisher durchgeführten Tests zurück. In Wien und Innsbruck waren bisher ausschließlich kognitive Fähigkeiten getestet worden, in Graz standen Wissensfragen im Vordergrund.

Bereits im Jahr 2014 soll der Test in einem zweistufigen Verfahren durchgeführt werden, um auch Persönlichkeitseigenschaften, sozial-emotionale Kompetenzen sowie kommunikative Fähigkeiten im Aufnahmeverfahren berücksichtigen zu können. Entsprechende Verfahren, die diese Eigenschaften und Kompetenzen ermitteln, werden derzeit evaluiert.

In der ersten Augusthälfte erfahren die Testteilnehmer, ob sie mit ihrem Testergebnis einen Studienplatz erhalten, wobei für die Studienorte jeweils eigene Rangfolgen erstellt werden. Dabei wird auch die Quotenregelung berücksichtigt, wobei 75 Prozent der Studienplätze an KandidatInnen mit Österreichischem Maturazeugnis, 20 Prozent an Kandidatinnen aus der EU und 5 Prozent an KandidatInnen außerhalb der EU vergeben werden.

Das IFT Institut für Testforschung und Testtraining in Köln (MEDITRAIN) bietet ab sofort 3-tägige Vorbereitungskurse auf das neue Testverfahren medAT-H an! Alle Trainingsseminare auf das neue Testverfahren in Graz, Innsbruck und Wien finden Sie hier medAT-H-Seminarangebot


Medizinertest TMS nun auch in Rheinland-Pfalz

Auswahlkriterium für Medizin-Studienplatz-Bewerber

Nun hat er auch an der medizinischen Fakultät der Johannes Gutenberg Universität in Mainz Einzug gehalten - die Rede ist vom Medizinertest TMS. Zum ersten Mal setzt die Uni Mainz auf den Test für Medizinische Studiengänge (TMS) als zusätzliches Kriterium im Auswahlverfahren der Hochschulen AdH. Für Kandidaten die sich auf einen Studienplatz in der Human- oder Zahnmedizin zum Wintersemester 2012/2013 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz bewarben, war der TMS eine große Chance. Teilnehmen konnten Bewerber aus dem gesamten Bundesgebiet.

Somit setzen nun neben dem Land Baden-Württember auch die Länder Nordrhein-Westfalen (Uni Bochum), Schleswig-Holstein (Lübeck), Sachsen (Leipzig), Bayern (Würzburg), Bayern (Ludwig-Maximilians-Universität München ), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg , den Mediznertest TMS ein.


Wertung des Medizinertets TMS im Bewerbungsverfahren der angeschlossenen Hochschulen

Julius-Maximilians-Universität Würzburg (neu ab WS 2012/13!)

Auch die medizinische Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg wird sich ab dem Wintersemester 2012/13 dem Auswahlverfahren über den "Tests für Medizinische Studiengänge" anschließen. Anhand des erreichten Prozentrangwertes werden folgende Bonuspunkte auf die Abiturdurchschnittsnote angerechnet:

  • 0,6 bei einem Prozentrang von 96 und höher
  • 0,5 bei einem Prozentrang von 92 bis ausschließlich 96
  • 0,4 bei einem Prozentrang von 88 bis ausschließlich 92
  • 0,3 bei einem Prozentrang von 84 bis ausschließlich 88
  • 0,2 bei einem Prozentrang von 80 bis ausschließlich 84
  • 0,1 bei einem Prozentrang von 76 bis ausschließlich 80 Liegt der erreichte Prozentrang unter 76 wird kein Bonus gewährt.

Ludwig-Maximilians-Universität München (neu ab WS 2012/13!)

Bei Vorlage des Testergebnisses im TMS Test für medizinische Studiengänge, wird die Abiturdurchschnittsnote anhand des erreichten Prozentranges um folgende Werte verbessert:

  • um 0,8 bei einem Prozentrang von 90 und höher,
  • um 0,6 bei einem Prozentrang zwischen 80 und 89,
  • um 0,4 bei einem Prozentrang zwischen 70 und 79,
  • um 0,2 bei einem Prozentrang zwischen 60 und 69.

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (neu ab WS 2012/13!)

Auch an der Universität Halle-Wittenberg kann man sich nun ab dem Wintersemester 2012/13 ein gutes Testergebnis um Medizinertest TMS zur Verbesserung seiner Abiturdurchschnittsnote anrechnen lassen. Ausschlaggebund für eine Vergabe des Medizinstudienplatzes sind zu 51% die Abiturdurchschnittsnote und zu 49% das Ergebnis im TMS Medizinertest.Das Testergebnis wird nur dann berücksichtigt, wenn es zu einer Verbesserung der Auswahlchancen führt.

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (neu ab WS 2012/13!)

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg bietet ab dem Wintersemester 2012/13 einen Modellstudiengang Humanmedizin an. Die Vergabe der Studienplätze erfolgt unter Anrechnung von Testergebnis im Medizinertest TMS (49%) und der Abidurchschnittsnote (51%). Der Test wird nicht gewertet, wenn er zu einer Verbschlechterung der Bewerbungschancen führt.

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Zu einer Verbesserung der Abiturdurchschittsnote um 0,5 führt das Testergebnis im Medizinertest TMS bei eimem Prozentrangwert von 90 – 100, bzw. um 0,3, wenn das Testergebnis einem Prozentrang von 70 – 89 zugeordnet werden kann.Diese Regelung gilt sowohl für den Studiengang Humanmedizin als auch Zahnmedizin.

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Für die Zulassung zu den Studiengängen Medizin (Fakultäten Heidelberg und Mannheim) und Zahnmedizin zählen die 3 Kriterein Abiturnote (51%), Ergebnis im Medizinertest (39%) und Auswahlgespräch bzw. Zusatzkriterium (10%).

Eberhard Karls Universität Tübingen

An der Universität Tübingen führt das Ergebnis des Medizinertests (TMS) zur Verbesserung der Abiturdurchschittsnote um 0,6, wenn das Testergebnis zu den besten 10 % der Ergebnisse des Jahrgangs gehört, um 0,4, wenn das Testergebnis zu den folgenden 20 % der Ergebnisse des Jahrganges sowie um 0,2, wenn das Ergebnis im Medizinertest zu den danach folgenden 20 % der Ergebnisse der Testteilnehmer gehört.

Für den Studiengang Zahnmedizin gilt: Die Abiturdurchschnittsnote wird um 0,5 verbessert, wenn das Testergebnis zu den besten 10 % der Ergebnisse des Jahrgangs gehört und um 0,3, wenn das Testergebnis zu den folgenden besten 20 % der Teilnehmer gehört.

Universität Ulm

50 % der Studienplätze werden für die Studiengänge Humanmedizin und Zahnmedizin nach Abiturnote (Wertung 51%) und Medizinertest TMS (Wertung 49%) vergeben. Es werden nur Bewerber berücksichtigt, die zuvor am TMS teilgenommen haben und das Ergebnis vorlegen.

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Das Testergebnis der besten 10% der Absolventen führt zu einer Verbesserung der Abiturnote um 0,8, ein Ergebnis schlechter als 10% bis einschließlich 20% zur Anrechnung eines Bonus von 0,6, ein Ergebnis schlechter als 20% bis einschließlich 30% zu einem Bonus von 0,4 und ein Testergebnis schlechter als 30% bis einschließlich 40% zur Verbesserung der Abiturnote um 0,2.

Universität zu Lübeck

Wenn das Testergebnis eine Note von 2,5 und besser ausweist, so führt das Ergebnis eines Medizinertests (TMS) zu einer Verbesserung der Abiturdurchschittsnote um 0,4, .

Ruhr-Universität Bochum

Auch an der Ruhr-Universität Bochum gilt für den Studiengang Humanmedizin eine Zugangswertermittlung aus 51 % der Abiturdurchschnittsnote und 49 % des Testergebnisses im Medizinertest. Bei Ranggleichheit bestimmt sich die Rangfolge nach der Durchschnittsnote des Abiturzeugnisses. Sofern dann noch Ranggleichheit besteht, finden Wartezeit, Dienst und Los Berücksichtigung.

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Die Auswahlnote für die Vergabe von Studienplätzen in Human- und Zanmedizin ergibt sich aus einer Gewichtung von 51% Abiturdurchschnittsnote und 49% Ergebnis im Medizinertest.Zusatzkriterien werden nicht gefordert. Der Testwert findet nur dann Anwendung, wenn er zu einer Verbesserung der Auswahlchancen führt.

Universität Leipzig

Im Auswahlverfahren der Universität Leipzig werden 90 % der Studienplätze für den Studiengang Humanmedizin nach Abiturnote und Ergebnis eines verkürzten Medizinertests (TMS) vergeben. Die verbesserte Auswahlnote ergibt sich dabei aus 60 % der Abiturdurchschnittsnote und 40 % des Testergebnisses.


Auf einen Patz für das Medizinstudium kommen in Österreich 4-5 Bewerber

Zum EMS Eignungstest für das Medizinstudium meldeten sich insgesamt 7.500 Personen an, von denen aber nur 5.859 zum Medizinertest antraten um einen der 1.140 zu vergebenden Plätze zu ergattern.

In Wien traten zum Eignungstest (EMS) 2.876 Testkandidaten von den rund 4.200 angemeldeten Kandidaten an. 740 Studienplätze (660 für Humanmedizin/80 für Zahnmedizin) wurden vergeben. Von den ursprünglich 4.196 angemeldeten Teilnehmern des Medizinertest stammen 2.808 aus Österreich (67 Prozent), 1.216 aus Deutschland (29 Prozent), 68 aus der restlichen EU (zwei Prozent) und 104 aus dem Nicht-EU-Ausland (drei Prozent). Der Frauenantei am Numerus Clausus lag in der Gesamtbetrachtung bei 58,9 Prozent.

Zum Medizinertest in Innsbruck traten 2.058 Kandidaten an um sich für einen der 400 verfügbaren Studienplätze für das Medzinstudium (360 Humanmedizin, 40 Zahnmedizin) zu qualifizieren.

Insgesamt wurden beim EMS in Wien und Innsbruck 75% der verfügbaren Studienplätze für das Medizinstudium an Österreicher, 20% an Personen mit einer EU-Studienzugangsberechtigung und 5% an Personen mit einer NICHT-EU-Hochschulzugangsberechtigung vergeben.


Medizinertest seit Mai 2007 auch wieder in Deutschland eingeführt

Seit dem Sommersemester 2007 wird der Medizinertest TMS Eignungstest für das Medizinstudium, bekannt auch als Test für medizinische Studiengänge, wieder in Deutschland (Baden Württemberg, Bayern, Leipzig und Uni Lübeck) zur Auslese geeigneter Medizinstudenten eingesetzt. Vorreiter war die medizinische Fakultät der Universität Leipzig, die erstmalig im August 2005 und auch am 24.August 2006 wieder ihre Studenten einem hochschuleigenen Auswahlverfahren (AdH) TMS bzw.**Medizinertests **unterzog.

Neben den baden-württembergischen Hochschulen kann der Medizinertest auch von Hochschulen außerhalb Baden-Württembergs im Auswahlverfahren der Hochschulen berücksichtigt werden. So wird das Testergebnis von den Medizin-Fakultäten der Universitäten Bochum und Lübeck berücksichtigt. Informationen hierzu stellen die Universität Bochum und die Universität Lübeck für Medizinstudium-Interessierte zur Verfügung.

Zum Wintersemester 2012/13 werden sich weitere Hochschulen dem Medizinertest TMS anschließen. Hierzu gehören die Julius-Maximilians-Universität Würzburg, die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.


Testwerte des Medizinertest TMS gelten nur für das Land der Testteilnahme

Die Testwerte des Medizinertest (TMS und EMS) gelten nur für das jeweilige Land der Testteilnahme. Eine Übertragung der EMS- oder TMS-Werte ist nicht möglich, weil sie auf die mittlere Leistung der jeweiligen Bewerberkohorte des Numerus Clausus bezogen berechnet werden.


Medizinstudium Universität zu Lübeck

Die Medizinische Fakultät der Universität zu Lübeck hat beschlossen, das Ergebnis des Test für medizinische Studiengänge -TMS Medizinertest- auch als eines der zusätzlichen Kriterien zur Hochschulzugangsberechtigung in ihrem AdH zu nutzen


Einführung des Medizinertest TMS in Baden-Württemberg (Deutschland)

Medizinstudium an der Uni-Tübingen, Uni-Ulm, Uni-Freiburg, Uni-Heidelberg, Uni Mannheim, Universität Heidelberg

Ab dem Wintersemester 2007/2008 wird an den baden-württembergischen Medizinfakultäten der MEDIZINERTEST TMS (Test für medizinische Studiengänge) wieder eingeführt wie er von 1986 bis 1996 in Deutschland Gang und Gäbe war. Er entspricht in seinem Aufbau dem EMS Eignungstest für das Medizinstudium wie er auch in Österreich und der Schweiz eingesetzt wird und soll zusammen mit der Abiturnote als Zulassungskriterium gelten. An den Hochschulen Baden-Württembergs wurde der Medizinertest **erneut am 3.Mai 2008 eingesetzt. Die Höhe der Gewichtung beider Teile (Abitur und Studierfähigkeitstest), regelt jede einzelne Universität anders (Heidelberg Testgewichtung 39%; Ulm 49 %). Gesetzlich vorgeschrieben ist die Berücksichtigung der Abiturnote in Höhe von mindestens 51%. Es ist vorgesehen, das jeder den Medizinertest nur einmal absolvieren darf! Dies macht eine intensive **Testvorbereitung sinnvoll und unbedingt nötig.

Die baden-württembergischen Universitäten reagierten mit der Wiedereinführung des Eignungstest für das Medizinstudium (Test für medizinische Studiengänge = TMS) auf die geänderten Regeln bei der Studentenauswahl. Seit dem Jahr 2005 dürfen die Universitäten 60% ihrer Studenten selbst aussuchen - und dabei einen so genannten fachspezifischen Studierfähigkeitstest wie den Medizinertest (TMS) heranziehen.


Medizinstudium
Anbieter von TMS - EMS -Vorbereitungskursen schießen wie Pilze aus dem Boden

Immer mehr Anbieter von Vorbereitungsseminaren zum Medizinertest und Eignungstest für das Medizinstudium EMS tummeln sich im Netz der Netze - dem World Wide Web. Die meisten sind unerfahrene "Neulinge" im Training des Medizinertests. Selbst wenn es sich um Diplompsychologen handelt, heißt dies gar nichts, denn allein der Titel gibt noch keine Gewähr dafür, ob dieser "Fachmann" etwas vom TMS/EMS versteht. Dennoch werden Vorbereitungskurse zum Medizinerterst angeboten, nach dem Motto: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. . Schließlich gibt es etwas zu verdienen. Sie kommen und sie gehen auch wieder - schneller als sie selber dachten. Denn schnell spricht sich herum, wenn der vermeintlich doch so billige Kursanbieter nur oberflächliches Wissen weitergibt, das man in der kostenlosen "Test-Info" zum Medizinertest selbst hätte nachlesen können. Doch nur wenige Kunden können "Gut" von "Schlecht" im Vorfeld unterscheiden - sie orientieren sich nur am Preis, auf der ständigen Suche nach dem "Billiger".

Viele Neu-Anbieter von Vorbereitungskursen auf den Eignungstest für das Medizinstudium nutzen diese Schwäche (Orientierung nur am Preis) und argumentieren mit überhöhten Preisen der etablierten Institute und damit, bei ähnlicher Leistung billiger zu sein als diese: "Sparen Sie sich "...überteuerte Alternativen...", nun sind ja wir hier mit einem Billigangebot...", wird marktschreierisch verkündet. Und die meisten fallen darauf herein weil sie hoffen, gleiche Leistung billiger einkaufen zu können! Es ist unklug, zuviel für eine Medizinertest-Vorbereitung zu bezahlen, aber es ist auch unklug, zuwenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zuwenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da das gekaufte Vorbereitungsseminar zum Eignungstest für das Medizinstudium (EMS oder TMS), die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Wenn Sie dies tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres mehr zu bezahlen. Bleiben Sie wachsam bei der Suche nach dem BILLIGEN Trainingsseminar zum Medizinertest und entscheiden Sie mit Bedacht, wenn Ihnen ein Anbieter suggerieren möchte, die billigere Alternative zu sein ! Weder durch einen fünfstündigen "EMS-TMS Crash-Kurs" lassen sich nennenswerte Verbesserungen im Eignungstest erzielen, noch lässt sich durch einen Zwei -Tage-Kurs das Pensum eines Fünf -Tage-Seminars kopieren. Prüfen Sie Billigangebote zur Vorbereitung auf den Medizinertest genau! Meist mangelt es an Erfahrenheit der Trainer (auch wenn es Dipl. Psychologen sind), an der Qualität der Seminarunterlagen bzw. vorgelegten Aufgaben oder Sie erkaufen sich mit dem Billigangebot einen Platz in einem Seminar mit 50-100 anderen Teilnehmern, vielleicht sogar inklusive einem unerfahrenen "Neuling" als selbsternanntem "EMS-Trainer". "Billig" ist in der Regel nicht gleichzusetzen mit "preiswert", und das, was etwas "teurer" ist als das "Billige", kann durchaus die preiswertere Alternative sein!


1.140 Studienplätze Medizin in Innsbruck und Wien

Für die Studienfächer Humanmedizin und Zahnmedizin sind im nächsten Studienjahr in Innsbruck 360 bzw. 40 Plätze verfügbar, in Wien 660 und 80. Insgesamt stehen damit in Wien und Innsbruck 1.020 Studienplätze für Humanmedizin und 120 Plätze für Zahnmedizin zur Verfügung. Die Studienplatzzahlen errechnen sich an den Medizin Universitäten über die ab dem zweiten Studienabschnitt infrastrukturell tatsächlich vorhandenen Platzkontingente für den stark praxisorientierten Studienbetrieb. Dabei sind die Zahlen abhängig von der Patientenzahl in den jeweiligen Universitätskliniken.


Quotenregelung für das Medizinstudium in Österreich bleibt

Seitens des Ministeriums wurde eine so genannte Quotenregelung für das Medizinstudium erlassen. Diese sieht vor, dass 75 Prozent der verfügbaren Studienplätze an Studierende mit österreichischem oder gleichgestellten Reifezeugnis (Südtirol, Liechtenstein und Luxemburg), 20 Prozent an Studierende mit anderen EU-Reifezeugnissen und 5 Prozent an Studierende mit Reifezeugnis aus allen anderen Ländern vergeben werden. Diese Regelung soll helfen, die künftige ärztliche Versorgung in Österreich nicht zu gefährden, nachdem sich vor allem sehr viele Deutsche jedes Jahr um einen Medizinstudienplatz in Österreich bewerben.


Medizinertest "Der reinste Horror"

Der Medizinertest ist ausgewertet. Studienbewerber im Fach Medizin werden in den nächsten Tage erfahren, wie gut sie abgeschnitten haben. Was sie alles wissen mussten.

Von Nicola Holzapfel

Wer wegen seines Abitur-Schnitts nicht sofort einen Studienplatz bekommt, kann sich mit einem guten Ergebnis im Medizinertest verbessern. Dafür heißt es: stundenlang zeigen, was man kann. Vorwissen wird dabei aber nicht verlangt.

"Ich hab in Karlsruhe am Medizinertest teilgenommen. Ich sag Euch: Das war der reinste Horror", schreibt Angie in ihrem Internet-Blog. Dabei war sie bei einem echten Revival dabei: Der Test wurde in Baden-Württemberg zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder angeboten. Wer hier gut abschneidet, kann seine Chancen auf einen Studienplatz verbessern.

Diesen Freitag werden die Ergebnisse den mehr als 7000 Teilnehmern zugeschickt. Damit können sie sich dann bei der Hochschule ihrer Wahl bewerben. "Es gibt kein Bestehen oder Nicht-Bestehen", sagt Alexander Zimmerhofer von ITB Consulting, die den Test entwickelt hat. Die Auswertung zeigt, in welchen Bereichen die einzelnen Teilnehmer besser oder schlechter als andere abgeschnitten haben. Das ermöglicht den Hochschulen, die Bewerber in eine Rangfolge bringen zu können.

Als "Horror" empfanden den Test viele Teilnehmer alleine wegen seiner Dauer: Neun Stunden waren insgesamt angesetzt. Beweisen mussten sie sich in verschiedenen Aufgaben-Kategorien. Ihr "medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis" wurde geprüft (zum Beispiel mit Fragen wie zur "Stickstoffbilanz im Hungerzustand" oder zur "Plasma-Halbwertszeit"). Außerdem mussten sie Muster zuordnen, Diagramme analysieren, sich Fakten einprägen und ihr Textverständnis unter Beweis stellen. Braucht man das alles, um ein guter Arzt zu werden? "Wir wollen die Studierfähigkeit messen", sagt Zimmerhofer. "Auch wenn jemand vom handwerklichen her ein sehr guter Chirurg wäre, muss er ja erst einmal durchs Studium kommen." Erfasst werden nur die kognitiven Fähigkeiten. Persönlichkeitsmerkmale bleiben außen vor. Dabei stehen gerade Ärzte häufig in der Kritik, Schwierigkeiten im persönlichen Umgang mit Patienten zu haben. "Manche Hochschulen setzen zusätzlich auf persönliche Interviews. Durch Testverfahren sind Persönlichkeitsfaktoren sehr schwierig zu prüfen. Sie sind verfälschbar. Während man bei kognitiven Tests die Antwort entweder weiß oder nicht", sagt Zimmerhofer. "Brutal schwer" fand Angie den Test. Zimmerhofer sagt, die Aufgaben sind so angelegt, "dass niemand alle richtig beantworten kann." Die Auswertung solle auch den Teilnehmer zeigen, wo ihre Schwächen und Stärken liegen und, ob sie wirklich das Zeug zum Medizinstudenten haben. Wie auch immer das Ergebnis ausfällt: Die Chance sich im Medizinertest zu beweisen, war einmalig. Er darf nur einmal gemacht werden.

aus: süddeutsche.de vom 28.6.2007


Medizin studieren ohne Abitur

Ein Medizinstudium ohne Abitur ist möglich! Dies allerdings nur unter besonderen Voraussetzungen, die erst einmal erbracht werden wollen. Nur Wenige, die sich für diesen Weg zum Medizinstudium entscheiden, schaffen es schließlich auch, alle Hürden vor Aufnahme des Medizinstudiums zu bewältigen.

Die Aufnahmekriterien variieren von Medizin Universität zu Medizin Universität. Die Universitäten in Göttingen, Greifswald, Hamburg, Hannover, Magdeburg und Rostock bieten nach unseren Recherchen derzeitig das Medizinstudium "ohne Abitur" an. Auch in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen soll dies vereinzelt möglich sein.

Neben einer abgeschlossenen Berufsausbildung im Bereich Medizin nebst mehrjähriger Tätigkeit in diesem Beruf, kann eine qualifizierte Weiterbildung (beispielsweise zur Fachkrankenschwester oder zum Fachkrankenpfleger) gefordert werden. Auch schriftliche und mündliche Eignungsprüfungen, wie sie z.B. in Magdeburg und Rostock verlangt werden und die Allgemeinbildung sowie das Wissen in den Naturwissenschaften abprüfen, können zu den Aufnahmekriterien für ein Medizinstudium ohne Abitur gehören.

Wer sich für ein Medizinstudium "ohne Abi" interessiert, dem ist angeraten, sich über die genauen Zulassungsbedingungen direkt bei den in Frage kommenden Universitäten oder den Studienberatungen der Arbeitsämter zu erkundigen. MEDITRAIN leistet insoweit keine Studienberatung.


Schweiz: Verhältnis von Bewerbern zu Studienplätzen

An der Universität Zürich stehen ca. 300 Studienplätze für das Medizinstudium zur Verfügung. Darauf haben sich bis März letzten Jahres ca. 1.500 Kandidaten beworben. Das Bewerberverhältnis beträgt somit 1:5 (um einen Studienplatz in Medizin konkurieren 5 Bewerber).


Der Numerus Clausus für das Medizinstudium:
Er steigt und steigt und steigt!

Der Numerus Clausus für das Fach Medizin steigt immer weiter an. Setzt sich dieser Trend fort, so ist es bald nur noch denen vergönnt an einer der medizinischen Spitzenuniversitäten, wie beispielsweise Münster oder Heidelberg, zu studieren, die ihr Abitur mit 1,0 abgeschlossen haben. Im letzten Nachrückverfahren lag der Numerus Clausus an der Universiät Kiel bei 1,2 und betrachtet man die bundesweiten Nachrückverfahren war spätestens bei einer 1,7 Schluss mit der Studienplatzvergabe.

Verglichen zu den Vorjahren sind die Auswahlgrenzen also deutlich gestiegen und der Zugang zum Studium damit deutlich schwieriger geworden. Es ist keine gute Idee auf einen Medizin Studienplatz über die Warteliste zu spekulieren, denn die Wartezeitquote liegt bei mindestens 10 Semestern, also 5 Jahren. Einen Ausweg bietet die Teilnahme am Medizinertest TMS - schließt man den Test gut bis sehr gut ab, so kann man damit seine Abiturnote um ein Notenäquivalent von bis bis zu 0,8 verbessern. Aus einer 1,8 würde somit eine 1,0 und der Platz für das Medizinstudium wäre gesichert.


Neue Studienplatzbörse ins Leben gerufen - auch für das Medizinstudium

Am 1. September 2009 wurde die Studienplatzbörse der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ins Leben gerufen. Über diese Börse können bundesweit an allen Hochschulen Studienangebote gesucht und gefunden werden, in denen es wenige Wochen vor Semesterbeginn noch freie Studienplätze gibt. Die Studienplatzbörse ist im Internet unter http://www.freie-studienplaetze.de.de zu finden und kann für die Studienjahre 2011/2012 als großer Erfolg gewertet werden. Immerhin waren in der Studienplatzbörse zwischenzeitlich knapp 2.000 Studiengänge angepriesen, denen allerdings über 400.000 Besucher gegenüberstanden. Doch wer weiß - vielleicht ist ja auch etwas dabei für die, die Medizin studieren wollen!

Impressum:
meditrain Institut für Testforschung und Testtraining
Leitung: Klaus Gabnach
Brauweilerstr. 14
D-50859 Köln (Lövenich)
Telefon: 0049-2234-9790328
Fax: Deutschland 0049-2234-9790329

mtk-verlag
Telefon: 0049-2234-9799463

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