Medizinstudium TMS-Medizinertest Deutschland

Ems Testtraining

Wer ein Medizinstudium beginnen möchte kommt kaum an ihm vorbei. Die Rede ist vom Medizinertest, kurz TMS (Test für medizinische Studiengänge). Alle medizinischen und zahnmedizinischen Fakultäten des Landes Baden-Württemberg, die Medizin Fakultäten der Universitäten Lübeck, Bochum, Mainz und Leipzig setzen im Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) das Ergebnis eines spezifischen Studierfähigkeitstests (Test für Medizinische Studiengänge = Medizinertest) als Auswahlkriterium ein. Die Firma ITB-Consulting GmbH, Bonn entwickelt den Medizinertest und wertet ihn aus.

Der Test ist derzeit für Bewerber freiwillig - aber ohne ihn zu absolvieren, besteht für Medizinstudium-Kandidaten wohl kaum eine Chance auf einen jener Plätze, die die Universitäten selbst vergeben. Und die Medizin Universitäten entscheiden selbstständig, also ohne Mitentscheidungsrecht der ZVS (Zentrale Vergabestelle für Studienplätze) wie sie die Testergebnisse im Vergleich zu Abi-Note oder Berufserfahrung gewichten. Für die Bewerber wichtig zu wissen: Durch den Medizinertest (TMS) können sich ihre Chancen nur verbessern, keinesfalls jedoch verschlechtern.

Chefentwickler Professor Günter Trost sagt: "Der Test hat den Ehrgeiz, eine Miniatursimulation der typischen Studienanforderungen zu sein." Es gehe um Textverständnis, mehrdimensionales Denken und Sorgfalt unter Zeitdruck.

Von 1986 bis 1997 wurden schon einmal bundesweit alle Abiturienten mit dem Wunsch auf ein Medizinstudium durch den Medizinertest geschleust. Kosten in Millionenhöhe und sinkende Bewerberzahlen waren die Gründe, den TMS Test für medizinische Studiengänge wieder abzuschaffen. Erst vor einigen Jahren wieder, wurden Stimmen und Proteste gegen die Zentralverteilung von Studienplätzen laut. Folge für die Medizin Universitäten: Nur 40 Prozent der Studienanfänger lässt die ZVS weiter nach reiner Abiturnote oder Wartezeit zu. 60 Prozent müssen die medizinischen Fakultäten aus den restlichen ZVS-Bewerbern eigenständig auswählen und dürfen dabei laut Gesetz die Abiturnote nur maximal 51% in ihre Entscheidung einfließen lassen. Anders ausgedrückt: Sie dürfen die Abiturdurchschnittsnote nicht allein zum Maßstab ihrer Entscheidung machen, wem sie einen Platz für das Medizinstudium zuweisen.

Mit einer hohen Punktzahl im TMS Medizinertest lässt sich ein schlechtes Abitur korrigieren, so daß ein Studienantritt im Studienfach Medizin doch noch möglich wird.

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