Numerus Clausus, Medizinertest EMS-TMS, MedAT-H und MedAT-Z


Corona-Schutz/Pressemitteilungen/Aktuelles

In Meditrain®Seminaren können Sie sich sicher fühlen! Wir hoffen unsere Seminare im Herbst 2021 und die Seminare 2022 unter Einhaltung von strengen Coronaschutzmassnahmen wie gewohnt als Präsenzseminare abhalten zu können. Dies können wir aber nicht garantieren. Sollte es die Situation erfordern oder erneut zu Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch behördliche Notstandsverordnungen betreff Corona-Pandemie kommen, werden unsere Seminare zum Schutz unserer Teilnehmer in gleicher Qualität im virtuellen Raum als sog. Live-online-Seminare stattfinden. An Umfang und Inhalt dieser Kurse wird sich nichts ändern. Sie erhalten die gleiche qualitativ hochwertige MEDITRAIN® Testvorbereitung wie auch in örtlich gebundenen Präsenzseminaren. Interaktionen mit den anderen Teilnehmern und dem Dozenten sind dort ohne Einschränkungen genau wie bei einer Präsenzveranstaltung möglich ohne Angst sich mit Corona infizieren zu können. In welcher Form unsere Seminare stattfinden, werden wir in gesonderter Form ca. 10 Tage vor dem jeweiligen Seminartermin entscheiden und Ihnen mitteilen. Es wird auf jeden Fall eine großartige Veranstaltung! Versprochen!

Anmeldefristen für EMS, MedAT und TMS nicht versäumen!

Testtermine:

1. TMS Deutschland

Der Test für Medizinische Studiengänge 2022 (TMS-Deutschland) findet am Samstag, dem 07. Mai, Sonntag 08. Mai, Sonntag 6. November und Montag 7. November 2022 statt. Die Anmeldung zum Test ist in 3 Phasen möglich: Phase 1: für alle die noch nie am TMS teilgenommen haben 03.-30.01.2022 sowie 01.-28.Juli 2022 Phase 2 für Wiederholer des TMS 29.Juli - 04.August 2022 (24:00 Uhr) Phase 3: Für alle die den TMS wiederholen möchten 07.-13.2.2022 (24:00 Uhr) sowie 05.-11.August 2022 (24:00 Uhr). D.h. spätere Anmeldungen zum TMS Medizinertest können nicht berücksichtigt werden. Die Teilnahmegebühr beträgt € 100,-.

Die Anmeldung zum Medizinertest TMS erfolgt online über die Seite tms-info.org.

Auf dieser Seite können Sie sich auch die Testinfo des Testveranstalters herunterladen. Ab Mitte November 2021 finden Sie dort alle Informationen zum TMS 2022
(alle Angaben ohne Gewähr!).

Teilnahmevoraussetzung:

  • Besitz der allgemeinen, besonderen oder fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung (Alt-Abiturienten) oder Erwerb dieser vor Ablauf der Bewerbungsfrist zum Wintersemester 2021/22 bzw. Sommersemester 2022
  • Zahlung einer Teilnahmegebühr in Höhe von 100,- €
  • deutsche Staatsangehörigkeit, Ausländer aus der EU oder aus dem EU-Wirtschaftsraum, Nicht-EU-Ausländer, die ihre Hochschulzulassungsberechtigung an einem deutschen Gymnasium erworben haben
  • form- und fristgerechte Anmeldung

2. EMS Schweiz

Der Eignungstest für das Medizinstudium (EMS Schweiz bzw. Numerus Clausus) findet voraussichtlic am Freitag, dem 9. Juli 2022 statt. Wer ein Medizinstudium in der Schweiz im September 2022 beginnen will, muss sich ab Anfang Dezember 2021 bis 15. Februar 2022 bei der CRUS anmelden. Die Voranmeldung für den Numerus Clausus Medizinstudium EMS in der Schweiz erfolgt über ein Online-Formular auf den Seiten Anmeldung zum EMS-CH.

3. MedAT Österreich

BewerberInnen, die im Herbst 2022 das Studium der Humanmedizin oder Zahnmedizin in Graz, Innsbruck oder Wien beginnen wollen, werden voraussichtlich am 9. Juli 2022 (Angabe ohne Gewähr!) den Aufnahmetest MedAT-H bzw. MedAT-Z absolvieren, der für die Studien relevantes Wissen und kognitive Fähigkeiten abfragt. Online-Anmeldung zum Test in Österreich ist voraussichtlich vom 01.- 31. März. Sie erhalten dann Informationen über Testinhalte und Testablauf. Kostenbeteiligung von 115(?) Euro muß im Zeitraum 01. bis 31. März eingezahlt werden. Der Test selbst findet am 9. Juli 2022 zeitgleich in Wien, Graz und Innsbruck statt und wird den ganzen Tag über dauern.


Einzigartiger Lehrgang zum EMS-Untertest "Planen und Organisieren" auf dem Markt

Am 05. Januar 2015 stellte das IFT Institut für Testforschung ein neues und bisher einzigartiges Trainingsbuch zu dem schwierigen Untertest "Planen und Organisieren" vor. Vergleichbares Übungsmaterial war bislang in den Buchhandlungen nicht vertreten. Dies hatte einen einfachen Grund: Die Erstellung von originalgetreuen Testaufgaben zu "Planen und Organisieren" gestaltet sich extrem schwierig, sehr zeitaufwändig und nicht zuletzt extrem teuer. Eine einzige Aufgabe kostet in der Entwicklung rund 2000 Schweizer Franken. Kein gutes Geschäft für den Herausgeber und Verleger wenn es ihm ausschließlich um die Realisation von Gewinnen geht. Das nun in den Handel gegebene Buch beinhaltet 10 vollständige Testaufgaben mit ausführlichen Lösungsbeschreibungen, natürlich eine detailierte Anweisung für das Herangehen an diesen Aufgabentyp und hat somit Herstellungskosten von rund 28.000 Schweizer Franken verschlungen. Angeboten wird das Buch, ursprünglich eigentlich als exklusives Übungsmaterial für Meditrain-Trainingsseminare gedacht, zum Preis von 49 CHF (ca. 5 CHF für 1 Testaufgabe sowie ausführlichem Lösungsweg) und ist auschließlich über den MTK-Verlag (Meditrain-Verlag) in Köln bzw. größere Schweizer Buchhandlungen zu beziehen. Nach Einspielen der Herstellungskosten ist beabsichtigt, das Buch wieder aus dem öffentlichen Handel zu nehmen und nur noch als exklusives Trainingsmaterial in den Testvorbereitungsseminaren von Meditrain zu verwenden. Damit sollen den Kursteilnehmern deutliche Vorteile in dem Untertest "Planen und Organisieren" gesichert werden.

Das Trainingsbuch wird somit nur kurzfristig den jährlich rund 4000 EMS-Testkandidaten zum Erwerb angeboten. Wer kann, der sollte beherzt zugreifen: Nur 700 Exemplare gelangen in die Öffentlichkeit!


Aufnahmeverfahrenm der Universitäten Wien, Innsbruck und Graz für das Medizin- bzw. Zahnmedizinstudium in Österreich

Die Tests werden jeweils im Juli eines Jahres durchgeführt. Bei KandidatInnen für das Diplomstudium Humanmedizin wird relevantes Wissen 40 Prozent zum Testergebnis beitragen, Textverständnis macht 10 Prozent und kognitive Fähigkeiten machen 50 Prozent aus. Anwärter auf das Studium der Zahnmedizin absolvieren anstatt des Textverständnisteiles Aufgaben zu praktisch-manuellen Fertigkeiten (Gewichtung 22,5 Prozent). Auch der Test für kognitive Fähigkeiten ist kürzer (Gewichtung 37,5 Prozent).

Der Wissensteil des Tests basiert auf dem bisherigen Auswahlverfahren der MedUni Graz und enthält Fragen aus Biologie, Chemie, Physik und Mathematik auf Maturaniveau. Die Tests auf kognitive Fähigkeiten prüfen logisches Denken, visuoanalytische und visuokonstruktive Fähigkeiten, mathematisches Denken sowie Gedächtnis. Das neue Testdesign greift auch auf bewährte Elemente der bisher durchgeführten Tests zurück. In Wien und Innsbruck waren bisher ausschließlich kognitive Fähigkeiten getestet worden, in Graz standen Wissensfragen im Vordergrund.

Der Test soll in einem zweistufigen Verfahren durchgeführt werden, um auch Persönlichkeitseigenschaften, sozial-emotionale Kompetenzen sowie kommunikative Fähigkeiten im Aufnahmeverfahren berücksichtigen zu können.

In der ersten Augusthälfte erfahren die Testteilnehmer, ob sie mit ihrem Testergebnis einen Studienplatz erhalten, wobei für die Studienorte jeweils eigene Rangfolgen erstellt werden. Dabei wird auch die Quotenregelung berücksichtigt, wobei 75 Prozent der Studienplätze an KandidatInnen mit österreichischem Maturazeugnis, 20 Prozent an Kandidatinnen aus der EU und 5 Prozent an KandidatInnen außerhalb der EU vergeben werden.

Das IFT Institut für Testforschung und Testtraining in Köln (MEDITRAIN®) bietet ab sofort 3-tägige Vorbereitungskurse auf das neue Testverfahren medAT-H an! Alle Trainingsseminare auf das neue Testverfahren in Graz, Innsbruck und Wien finden Sie hier medAT-H-Seminarangebot


Medizinertest TMS dient 36 Universitäten in Deutschland als Auswahlkriterium zur Studienplatzvergabe

Folgende Fakultäten setzen bei der Vergabe ihrer Studienplätze in den Fächern Medizin, Zahnmedizin, Tiermedizin den TMS als Auswahlkriterium ein:

Aachen, Augsburg, Berlin, Bochum, Bonn, Bonn/Siegen, Dresden, Duisburg/Essen, Düsseldorf, Erlangen/Nürnberg, ERlangen-Nürnberg/Bayreuth, FRankfurt, Freiburg, Gießen, Göttingen, Greifswald, Halle (Sale), Hannover, Heidelberg, Heidelberg-Mannheim, Jena, Kiel, Köln, Leipzig, Lübeck, Mainz, Marburg, München, Münster, Oldenburg, Regenburg, Rostock, Saarland, Tübingen, Ulm, Würzburg.


Wertung des Medizinertets TMS im Bewerbungsverfahren der angeschlossenen Hochschulen

Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Anhand des erreichten Prozentrangwertes werden folgende Bonuspunkte auf die Abiturdurchschnittsnote angerechnet:

  • 0,6 bei einem Prozentrang von 96 und höher
  • 0,5 bei einem Prozentrang von 92 bis ausschließlich 96
  • 0,4 bei einem Prozentrang von 88 bis ausschließlich 92
  • 0,3 bei einem Prozentrang von 84 bis ausschließlich 88
  • 0,2 bei einem Prozentrang von 80 bis ausschließlich 84
  • 0,1 bei einem Prozentrang von 76 bis ausschließlich 80 Liegt der erreichte Prozentrang unter 76 wird kein Bonus gewährt.

Ludwig-Maximilians-Universität München

Bei Vorlage des Testergebnisses im TMS Test für medizinische Studiengänge, wird die Abiturdurchschnittsnote anhand des erreichten Prozentranges um folgende Werte verbessert:

  • um 0,8 bei einem Prozentrang von 90 und höher,
  • um 0,6 bei einem Prozentrang zwischen 80 und 89,
  • um 0,4 bei einem Prozentrang zwischen 70 und 79,
  • um 0,2 bei einem Prozentrang zwischen 60 und 69.

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Ausschlaggebund für eine Vergabe des Medizinstudienplatzes sind zu 51% die Abiturdurchschnittsnote und zu 49% das Ergebnis im TMS Medizinertest.Das Testergebnis wird nur dann berücksichtigt, wenn es zu einer Verbesserung der Auswahlchancen führt.

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg bietet seit dem Wintersemester 2012/13 einen Modellstudiengang Humanmedizin an. Die Vergabe der Studienplätze erfolgt unter Anrechnung von Testergebnis im Medizinertest TMS (49%) und der Abidurchschnittsnote (51%). Der Test wird nicht gewertet, wenn er zu einer Verbschlechterung der Bewerbungschancen führt.

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Zu einer Verbesserung der Abiturdurchschittsnote um 0,5 führt das Testergebnis im Medizinertest TMS bei einem Prozentrangwert von 90 – 100, bzw. um 0,3, wenn das Testergebnis einem Prozentrang von 70 – 89 zugeordnet werden kann.Diese Regelung gilt sowohl für den Studiengang Humanmedizin als auch Zahnmedizin.

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Für die Zulassung zu den Studiengängen Medizin (Fakultäten Heidelberg und Mannheim) und Zahnmedizin zählen die 3 Kriterein Abiturnote (51%), Ergebnis im Medizinertest (39%) und Auswahlgespräch bzw. Zusatzkriterium (10%).

Eberhard Karls Universität Tübingen

An der Universität Tübingen führt das Ergebnis des Medizinertests (TMS) zur Verbesserung der Abiturdurchschittsnote um 0,6, wenn das Testergebnis zu den besten 10 % der Ergebnisse des Jahrgangs gehört (Prozentrang >=90), um 0,4, wenn das Testergebnis zu den folgenden 20 % der Ergebnisse des Jahrganges sowie um 0,2, wenn das Ergebnis im Medizinertest zu den danach folgenden 20 % der Ergebnisse der Testteilnehmer gehört.

Für den Studiengang Zahnmedizin gilt: Die Abiturdurchschnittsnote wird um 0,5 verbessert, wenn das Testergebnis zu den besten 10 % der Ergebnisse des Jahrgangs gehört und um 0,3, wenn das Testergebnis zu den folgenden besten 20 % der Teilnehmer gehört.

Universität Ulm

50 % der Studienplätze werden für die Studiengänge Humanmedizin und Zahnmedizin nach Abiturnote (Wertung 50%) und Medizinertest TMS (Wertung 50%) vergeben. Es werden nur Bewerber berücksichtigt, die zuvor am TMS teilgenommen haben und das Ergebnis vorlegen.

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Marburg

Das Testergebnis der besten 10% der Absolventen führt zu einer Verbesserung der Abiturnote um 0,8, ein Ergebnis schlechter als 10% bis einschließlich 20% zur Anrechnung eines Bonus von 0,6, ein Ergebnis schlechter als 20% bis einschließlich 30% zu einem Bonus von 0,4 und ein Testergebnis schlechter als 30% bis einschließlich 40% zur Verbesserung der Abiturnote um 0,2.

Universität zu Lübeck

Bei einem Prozentrang >=50% führt das Ergebnis eines Medizinertests (TMS) zu einer Verbesserung der Abiturdurchschittsnote um 0,4, .

Ruhr-Universität Bochum sowie Universitäten Köln, Mainz, Gießen

Auch an der Ruhr-Universität Bochum gilt für den Studiengang Humanmedizin eine Zugangswertermittlung aus 51 % der Abiturdurchschnittsnote und 49 % des Testergebnisses im Medizinertest. Bei Ranggleichheit bestimmt sich die Rangfolge nach der Durchschnittsnote des Abiturzeugnisses. Sofern dann noch Ranggleichheit besteht, finden Dienst und Los Berücksichtigung.

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Die Auswahlnote für die Vergabe von Studienplätzen in Human- und Zanmedizin ergibt sich aus einer Gewichtung von 51% Abiturdurchschnittsnote und 49% Ergebnis im Medizinertest.Zusatzkriterien werden nicht gefordert. Der Testwert findet nur dann Anwendung, wenn er zu einer Verbesserung der Auswahlchancen führt.

Universität Leipzig

Im Auswahlverfahren der Universität Leipzig werden 90 % der Studienplätze für den Studiengang Humanmedizin nach Abiturnote und Ergebnis eines verkürzten Medizinertests (TMS) vergeben. Die verbesserte Auswahlnote ergibt sich dabei aus 60 % der Abiturdurchschnittsnote und 40 % des Testergebnisses.

Universität Regensburg

Ein Bonus bis zu 0,8 für ein überdurchschnittliches Testergebnis.

Universitäten Göttingen und Kiel

Prozentrang >= 90%: Bonus 0,5; Prozentrang 80-89%: Bonus 0,4; Prozentrang 70-79%: Bonus 0,3; Prozentrang 60-69%: Bonus 0,2


Auf einen Patz für das Medizinstudium kommen in Österreich 4-5 Bewerber

Zum MedAT meldeten sich insgesamt 7.500 Personen an, von denen aber nur 5.859 zum Medizinertest antraten um einen der 1.140 zu vergebenden Plätze zu ergattern.

In Wien traten zum Eignungstest (MedAT) 2.876 Testkandidaten von den rund 4.200 angemeldeten Kandidaten an. 740 Studienplätze (660 für Humanmedizin/80 für Zahnmedizin) wurden vergeben. Von den ursprünglich 4.196 angemeldeten Teilnehmern des Medizinertest stammen 2.808 aus Österreich (67 Prozent), 1.216 aus Deutschland (29 Prozent), 68 aus der restlichen EU (zwei Prozent) und 104 aus dem Nicht-EU-Ausland (drei Prozent). Der Frauenantei lag in der Gesamtbetrachtung bei 58,9 Prozent.

Zum MedaT in Innsbruck traten 2.058 Kandidaten an um sich für einen der 400 verfügbaren Studienplätze für das Medzinstudium (360 Humanmedizin, 40 Zahnmedizin) zu qualifizieren.

Insgesamt wurden beim MedAT in Wien und Innsbruck 75% der verfügbaren Studienplätze für das Medizinstudium an Österreicher, 20% an Personen mit einer EU-Studienzugangsberechtigung und 5% an Personen mit einer NICHT-EU-Hochschulzugangsberechtigung vergeben.

Testwerte des Medizinertest TMS gelten nur für das Land der Testteilnahme

Die Testwerte des Medizinertest (TMS und EMS) gelten nur für das jeweilige Land der Testteilnahme. Eine Übertragung der EMS- oder TMS-Werte ist nicht möglich, weil sie auf die mittlere Leistung der jeweiligen Bewerberkohorte des Numerus Clausus bezogen berechnet werden.

Medizinstudium/TMS-EMS-Testvorbereitung
Anbieter von TMS - EMS -Vorbereitungskursen schießen wie Pilze aus dem Boden

Immer mehr Anbieter von Vorbereitungsseminaren zum Medizinertest und Eignungstest für das Medizinstudium EMS tummeln sich im Netz der Netze - dem World Wide Web. Die meisten sind unerfahrene "Neulinge" im Training des Medizinertests. Selbst wenn es sich um Diplompsychologen handelt, heißt dies gar nichts, denn allein der Titel gibt noch keine Gewähr dafür, ob dieser "Fachmann" etwas vom TMS/EMS versteht. Dennoch werden Vorbereitungskurse zum Medizinertest angeboten, nach dem Motto: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. . Schließlich gibt es etwas zu verdienen. Sie kommen und sie gehen auch wieder - schneller als sie selber dachten. Denn schnell spricht sich herum, wenn der vermeintlich doch so billige Kursanbieter nur oberflächliches Wissen weitergibt, das man in der kostenlosen "Test-Info" zum Medizinertest selbst hätte nachlesen können. Doch nur wenige Kunden können "Gut" von "Schlecht" im Vorfeld unterscheiden - sie orientieren sich nur am Preis, auf der ständigen Suche nach dem "Billiger".

Viele Neu-Anbieter von Vorbereitungskursen auf den Eignungstest für das Medizinstudium nutzen diese Schwäche (Orientierung nur am Preis) und argumentieren mit überhöhten Preisen der etablierten Institute und damit, bei ähnlicher Leistung billiger zu sein als diese: "Sparen Sie sich "...überteuerte Alternativen...", nun sind ja wir hier mit einem Billigangebot...", wird marktschreierisch verkündet. Und die meisten fallen darauf herein weil sie hoffen, gleiche Leistung billiger einkaufen zu können! Es ist unklug, zuviel für eine Medizinertest-Vorbereitung zu bezahlen, aber es ist auch unklug, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zuwenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da das gekaufte Vorbereitungsseminar zum TMS-EMS-Medizinertest, die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Wenn Sie dies tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres mehr zu bezahlen. Bleiben Sie wachsam bei der Suche nach dem BILLIGEN Trainingsseminar zum Medizinertest und entscheiden Sie mit Bedacht, wenn Ihnen ein Anbieter suggerieren möchte, die billigere Alternative zu sein ! Weder durch einen fünfstündigen "EMS-TMS Crash-Kurs" lassen sich nennenswerte Verbesserungen im Eignungstest erzielen, noch lässt sich durch einen Zwei-Tage-Kurs das Pensum eines Fünf-Tage-Seminars kopieren. Prüfen Sie Billigangebote zur Vorbereitung auf den Medizinertest genau! Meist mangelt es an Erfahrenheit der Trainer (auch wenn es Dipl. Psychologen sind), an der Qualität der Seminarunterlagen bzw. vorgelegten Aufgaben oder Sie erkaufen sich mit dem Billigangebot einen Platz in einem Seminar mit 50-100 anderen Teilnehmern, vielleicht sogar inklusive einem unerfahrenen "Neuling" als selbsternanntem "EMS-TMS-Trainer". "Billig" ist in der Regel nicht gleichzusetzen mit "preiswert", und das, was etwas "teurer" ist als das "Billige", kann durchaus die preiswertere Alternative sein!


1.140 Studienplätze Medizin in Innsbruck und Wien

Für die Studienfächer Humanmedizin und Zahnmedizin sind im nächsten Studienjahr in Innsbruck 360 bzw. 40 Plätze verfügbar, in Wien 660 und 80. Insgesamt stehen damit in Wien und Innsbruck 1.020 Studienplätze für Humanmedizin und 120 Plätze für Zahnmedizin zur Verfügung. Die Studienplatzzahlen errechnen sich an den Medizin Universitäten über die ab dem zweiten Studienabschnitt infrastrukturell tatsächlich vorhandenen Platzkontingente für den stark praxisorientierten Studienbetrieb. Dabei sind die Zahlen abhängig von der Patientenzahl in den jeweiligen Universitätskliniken.


Quotenregelung für das Medizinstudium in Österreich bleibt

Seitens des Ministeriums wurde eine so genannte Quotenregelung für das Medizinstudium erlassen. Diese sieht vor, dass 75 Prozent der verfügbaren Studienplätze an Studierende mit österreichischem oder gleichgestellten Reifezeugnis (Südtirol, Liechtenstein und Luxemburg), 20 Prozent an Studierende mit anderen EU-Reifezeugnissen und 5 Prozent an Studierende mit Reifezeugnis aus allen anderen Ländern vergeben werden. Diese Regelung soll helfen, die künftige ärztliche Versorgung in Österreich nicht zu gefährden, nachdem sich vor allem sehr viele Deutsche jedes Jahr um einen Medizinstudienplatz in Österreich bewerben.


Medizinertest "Der reinste Horror"

Der Medizinertest ist ausgewertet. Studienbewerber im Fach Medizin werden in den nächsten Tage erfahren, wie gut sie abgeschnitten haben. Was sie alles wissen mussten.

Von Nicola Holzapfel

Wer wegen seines Abitur-Schnitts nicht sofort einen Studienplatz bekommt, kann sich mit einem guten Ergebnis im Medizinertest verbessern. Dafür heißt es: stundenlang zeigen, was man kann. Vorwissen wird dabei aber nicht verlangt.

"Ich hab in Karlsruhe am Medizinertest teilgenommen. Ich sag Euch: Das war der reinste Horror", schreibt Angie in ihrem Internet-Blog. Dabei war sie bei einem echten Revival dabei: Der Test wurde in Baden-Württemberg zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder angeboten. Wer hier gut abschneidet, kann seine Chancen auf einen Studienplatz verbessern.

Diesen Freitag werden die Ergebnisse den mehr als 7000 Teilnehmern zugeschickt. Damit können sie sich dann bei der Hochschule ihrer Wahl bewerben. "Es gibt kein Bestehen oder Nicht-Bestehen", sagt Alexander Zimmerhofer von ITB Consulting, die den Test entwickelt hat. Die Auswertung zeigt, in welchen Bereichen die einzelnen Teilnehmer besser oder schlechter als andere abgeschnitten haben. Das ermöglicht den Hochschulen, die Bewerber in eine Rangfolge bringen zu können.

Als "Horror" empfanden den Test viele Teilnehmer alleine wegen seiner Dauer: Neun Stunden waren insgesamt angesetzt. Beweisen mussten sie sich in verschiedenen Aufgaben-Kategorien. Ihr "medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis" wurde geprüft (zum Beispiel mit Fragen wie zur "Stickstoffbilanz im Hungerzustand" oder zur "Plasma-Halbwertszeit"). Außerdem mussten sie Muster zuordnen, Diagramme analysieren, sich Fakten einprägen und ihr Textverständnis unter Beweis stellen. Braucht man das alles, um ein guter Arzt zu werden? "Wir wollen die Studierfähigkeit messen", sagt Zimmerhofer. "Auch wenn jemand vom handwerklichen her ein sehr guter Chirurg wäre, muss er ja erst einmal durchs Studium kommen." Erfasst werden nur die kognitiven Fähigkeiten. Persönlichkeitsmerkmale bleiben außen vor. Dabei stehen gerade Ärzte häufig in der Kritik, Schwierigkeiten im persönlichen Umgang mit Patienten zu haben. "Manche Hochschulen setzen zusätzlich auf persönliche Interviews. Durch Testverfahren sind Persönlichkeitsfaktoren sehr schwierig zu prüfen. Sie sind verfälschbar. Während man bei kognitiven Tests die Antwort entweder weiß oder nicht", sagt Zimmerhofer. "Brutal schwer" fand Angie den Test. Zimmerhofer sagt, die Aufgaben sind so angelegt, "dass niemand alle richtig beantworten kann." Die Auswertung solle auch den Teilnehmer zeigen, wo ihre Schwächen und Stärken liegen und, ob sie wirklich das Zeug zum Medizinstudenten haben. Wie auch immer das Ergebnis ausfällt: Die Chance sich im Medizinertest zu beweisen, war einmalig. Er darf nur einmal gemacht werden.

aus: süddeutsche.de vom 28.6.2007


Medizin studieren ohne Abitur

Ein Medizinstudium ohne Abitur ist möglich! Dies allerdings nur unter besonderen Voraussetzungen, die erst einmal erbracht werden wollen. Nur Wenige, die sich für diesen Weg zum Medizinstudium entscheiden, schaffen es schließlich auch, alle Hürden vor Aufnahme des Medizinstudiums zu bewältigen.

Die Aufnahmekriterien variieren von Medizin Universität zu Medizin Universität. Die Universitäten in Göttingen, Greifswald, Hamburg, Hannover, Magdeburg und Rostock bieten nach unseren Recherchen derzeitig das Medizinstudium "ohne Abitur" an. Auch in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen soll dies vereinzelt möglich sein.

Neben einer abgeschlossenen Berufsausbildung im Bereich Medizin nebst mehrjähriger Tätigkeit in diesem Beruf, kann eine qualifizierte Weiterbildung (beispielsweise zur Fachkrankenschwester oder zum Fachkrankenpfleger) gefordert werden. Auch schriftliche und mündliche Eignungsprüfungen, wie sie z.B. in Magdeburg und Rostock verlangt werden und die Allgemeinbildung sowie das Wissen in den Naturwissenschaften abprüfen, können zu den Aufnahmekriterien für ein Medizinstudium ohne Abitur gehören.

Wer sich für ein Medizinstudium "ohne Abi" interessiert, dem ist angeraten, sich über die genauen Zulassungsbedingungen direkt bei den in Frage kommenden Universitäten oder den Studienberatungen der Arbeitsämter zu erkundigen. MEDITRAIN leistet insoweit keine Studienberatung.


Schweiz: Verhältnis von Bewerbern zu Studienplätzen

An der Universität Zürich stehen ca. 370 Studienplätze für das Medizinstudium zur Verfügung. Darauf haben sich bis März letzten Jahres ca. 1.300 Kandidaten beworben. Das Bewerberverhältnis beträgt somit 1:3,5 (um einen Studienplatz in Medizin konkurieren 4 Bewerber). Durchfallquote ca. 72%.

Schweizweit wurden im Jahr 2016 1055 Studienplätze im Fach Humanmedizin (inkl. Chiropraktik) angeboten. Diese Zahl soll bis 2025 auf ca. 1300 Studienplätze erhöht werden. Die Quote von Bewerbern für einen Studienplatz in Medzin liegt derzeit (2020) etwa bei 1:3,75 (Humanmedizin), 1:3,3 Veterinärmedizin und 1:2,4 (Zahnmedizin). D.h. um einen Studienplatz für Human-oder Tiermedizin konkurieren rund 4 Studienwillige (Zahnmedizin 2,4 Bewerber pro Studienplatz). Einzig der Studienzulassungstest EMS zählt. 4209 Personen nahmen 2020 am EMS teil. Nur ca. 27% von diesen erhielten aufgrund ihres guten bis sehr guten Testergebnisses einen Studienplatz in Medizin.


Der Numerus Clausus für das Medizinstudium in Deutschland:
Er steigt und steigt und steigt!

Der Numerus Clausus für das Fach Medizin steigt immer weiter an. Setzt sich dieser Trend fort, so ist es bald nur noch denen vergönnt an einer der medizinischen Spitzenuniversitäten, wie beispielsweise Münster oder Heidelberg, zu studieren, die ihr Abitur mit 1,0 abgeschlossen haben. Im letzten Nachrückverfahren lag der Numerus Clausus an der Universiät Kiel bei 1,2 und betrachtet man die bundesweiten Nachrückverfahren war spätestens bei einer 1,7 Schluss mit der Studienplatzvergabe.

Verglichen zu den Vorjahren sind die Auswahlgrenzen also deutlich gestiegen und der Zugang zum Studium damit deutlich schwieriger geworden. Die sog. Warteliste ist seit dem WS 2020 abgeschafft. Einen Ausweg bietet die Teilnahme am Medizinertest TMS - schließt man den Test gut bis sehr gut ab, so kann man damit seine Abiturnote um ein Notenäquivalent von bis bis zu 0,8 verbessern. Aus einer 1,8 würde somit eine 1,0 und der Platz für das Medizinstudium wäre gesichert.


Neue Studienplatzbörse ins Leben gerufen - auch für das Medizinstudium

Bereits im Jahr 2009 wurde die Studienplatzbörse der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ins Leben gerufen. Über diese Börse können bundesweit an allen Hochschulen Studienangebote gesucht und gefunden werden, in denen es wenige Wochen vor Semesterbeginn noch freie Studienplätze gibt. Die Studienplatzbörse ist im Internet unter http://www.freie-studienplaetze.de.de zu finden und kann für die Studienjahre bis 2020 als großer Erfolg gewertet werden. Immerhin waren in der Studienplatzbörse zwischenzeitlich knapp 2.000 Studiengänge angepriesen, denen allerdings über 400.000 Besucher gegenüberstanden. Doch wer weiß - vielleicht ist ja auch etwas dabei für die, die Medizin studieren wollen!

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